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Höhenrettung (Hörg)

Mit dem Ziel innerhalb kürzester Zeit seilunterstütze Rettungstechniken für Einsätze in Höhen und Tiefen nutzen zu können, gründete das Brandschutzamt Hanau im Jahr 2006 die Sondereinheit Höhenrettung.

Die speziell ausgebildeten Kräfte kommen immer dann zum Einsatz, wenn eine Rettung über herkömmliche Rettungswege oder Rettungsgeräte wie z.B. Hubrettungsfahrzeuge nicht möglich ist. Die Sondereinheit besteht aus 18 Einsatzkräften, welche aus den Feuerwehren der Stadt Hanau sowie des Main-Kinzig Kreises kommen.

Neben einer 80stündigen Grundausbildung zum Höhenretter ist ein regelmäßiger Fortbildungsaufwand von mindestens 72 Stunden jährlich zu leisten. Dabei werden neben den Grundrettungsvarianten umfangreiche Szenarien zur seilunterstützen Rettung sowie notfallmedizinische Erstmaßnahmen trainiert. Hierzu zählen u.a. die folgenden Einsatzszenarien:

 

  • Rettung einer Person aus der Wartungsgondel eines Hochhauses

  • Erstversorgung und Rettung eines erkrankten Kranführers aus einem Baukran

  • Schachtrettung / Rettung bei Tiefbauunfälle

  • Rettung stark übergewichtiger Personen

  • Technische Hilfeleistungen an Fassaden, Türmen

  • Unterstützung bei der Beseitigung von Unwetterschäden

  • Erstversorgung und Rettung von Personen aus Windkraftanlagen

 

Der Einheit steht ein geländegängiges Fahrzeug zur Verfügung, welches vier Einsatzkräfte sowie sämtliche Gerätschaften der Einheit aufnehmen kann. Ergänzt wird die Einheit durch nachrückende Kräfte, sodass innerhalb von 20 Minuten eine Einsatzstärke von 6 Einsatzkräften innerhalb des Stadtgebietes erreicht werden kann. Für weiter entfernte Überlandeinsätze sind auch schon Vorauseinheiten mit Hubschraubern geflogen worden.

Hochhausausbildung.JPG
Windkraftanlage.jpg